<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2920707406052067305</id><updated>2011-04-22T04:18:23.553+01:00</updated><category term='Satire'/><category term='Unterhaltung'/><category term='Spaß'/><category term='Fun'/><category term='Kunst'/><title type='text'>Ferdolts Spelunke</title><subtitle type='html'>=&amp;gt;Die mit der Lümmeltüte</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ferdolts.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2920707406052067305/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ferdolts.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Ferdolt B. Fuchs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07808741133946714456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>4</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2920707406052067305.post-4694283739505423944</id><published>2009-04-02T02:48:00.007+01:00</published><updated>2009-04-02T23:55:31.475+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spaß'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fun'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterhaltung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kunst'/><title type='text'>Karriere *Satire 1.4*</title><content type='html'>Viele Menschen hierzulande haben noch immer völlig falsche Vorstellungen darüber, was sie im Beruf erfolgreich werden lässt. Um die gängigsten Fehlinformationen aus der Welt zu schaffen, habe ich mir erlaubt, eine kleine Liste mit nützlichen Ratschlägen zusammenzustellen, die Sie auch bequem von Ihrem Ruderplatz auf der Galeere aus bearbeiten können. Hierfür ist es noch nicht einmal notwenig, das Rudern zu unterbrechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ratschläge sind nach ihrer jeweiligen Wichtigkeit in einem aufsteigenden Punktesystem gestaffelt. Hierbei gilt: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;0 Punkte  =&gt; vollkommen unwichtig &lt;br /&gt;(Von der Wichtigkeit her vergleichbar mit einem vergessenen Geschenk zum Hochzeitstag. Es hätte Ihrer Frau eh nicht gefallen und sie hätte deswegen sowieso nur herumgemeckert)&lt;br /&gt;1 Punkt   =&gt; nicht sonderlich wichtig&lt;br /&gt;(Von der Wichtigkeit her vergleichbar mit einer Darmkrebsvorsorge, wenn nämlich etwas entdeckt wird, ist es meistens schon zu spät, deswegen können Sie auch gleich zuhause vor dem Fernseher bleiben. Das schont wenigstens die Nerven)&lt;br /&gt;2 Punkte =&gt;  gesteigerte Wichtigkeit &lt;br /&gt;(Von der Wichtigkeit her vergleichbar mit der Notwendigkeit einer Lümmeltüte auf dem tschechischen Straßenstrich, denn eine gesunde Nutte ist dort seltener als eine Goldader in Ihrer heimischen Toilette )&lt;br /&gt;3 Punkte  =&gt; höchste Wichtigkeit, vielleicht sogar schon massive Übergewichtigkeit (Von der Wichtigkeit her vergleichbar mit einem geheimen Zweitkonto in der Ehe, von wo aus Sie Bordellbesuche und Aufwendungen für sonstige Gespielinnen begleichen können.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den ersten Meilenstein der Karriere sehen nun viele im Spaß an der Arbeit, denn nur wer mit Vergnügen malocht, kann Erfolg haben. &lt;br /&gt;Das ist natürlich völliger Blödsinn. Die Personalplanung eines modernen jungen Start-Up-Kapp-Unternehmens ist so angelegt, dass ein Angestellter nach höchstens drei Monaten im Betrieb verbraucht sein muss. Im Idealfall ist er nach dieser Zeitspanne sogar berufsunfähig und muss frühverrentet werden. Nur wer seine Arbeit hasst und mit Bauschmerzen dorthin fährt, gilt als leistungsfähig. Glückliche und zufriedene Angestellte sind arbeitsscheu und fordern ein Beschäftigungsverhältnis, das über die zementierte drei Monatsgrenze hinausreicht. &lt;br /&gt;Mein Rat lautet deswegen: &lt;br /&gt;Wer seinen Chef für sich gewinnen will, der deutet am besten bereits nach den ersten zwei Wochen im Betrieb ein angstbedingtes Magengeschwür an und versichert dabei glaubhaft, dass er deswegen nicht mehr lange genug leben wird, um Forderungen an das Unternehmen stellen zu können.&lt;br /&gt;Abschlussbewertung: &lt;br /&gt;Nach einem Vorstoß der Arbeitgeberverbände soll Spaß an und auf der Arbeit ab dem Frühjahr 2010 unter Strafe (Sippenhaft) gestellt werden. &lt;br /&gt;(Anklagepunkte: Verstoß wider die guten Sitten und Arbeitskraftzersetzung).&lt;br /&gt; Der Spaß erhält 0 Punkte, da er sicherlich nicht karriereförderlich wirkt.    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den zweiten Meilenstein zum Erfolg sehen die meisten Menschen nun in einem berufsbezogenen Hochschulstudium oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung. &lt;br /&gt;Diese Vorstellung ist veraltet und stammt noch aus den sechziger Jahren, wo ein grossteil der Bevölkerung noch des Lesens und Schreibens mächtig war. Wer heutzutage noch liest oder schreibt hat entweder etwas zu verbergen oder hat kein Geld für einen Besuch im Fingernagelstudio.&lt;br /&gt;Außerdem dürfen Sie nicht vergessen, dass Ihre Aufgaben am Arbeitsplatz schließlich auch von einem dressierten Pavian oder Schimpansen übernommen werden könnten, wenn dieser sich bloß merken könnte, dass man die Pornoseiten im Internet wegklickt, wenn der Chef ins Zimmer kommt.&lt;br /&gt;Mein Rat lautet deswegen:&lt;br /&gt;Viel wichtiger als eine umfangreiche berufliche Qualifikation ist Ihr Aussehen. Wer dermaßen mit Botox zugespritzt  ist, dass er/sie den  Eindruck erweckt,  er/sie hätte gerade einen Hirnschlag hinter sich, zeigt, dass er überwiegend mit dem Body denkt und signalisiert dem Chef dadurch: „ Ich kann sowieso nicht nachrechnen, ob Du mich 35 % unter Tarif bezahlst.“ &lt;br /&gt;Solche Leute mag ein Chef und wird darauf bedacht sein, Sie beim nächsten Spülvorgang ganz oben schwimmen zu sehen.&lt;br /&gt;Abschlussbewertung: &lt;br /&gt;Da jedoch ein gewisser Grad an berufsbezogener Bildung nicht unbedingt schädlich sein muss, erhält dieser Aspekt immerhin noch 1 Punkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den nächsten Meilenstein auf dem Trampelpfad der Karriere sehen viele Berufstätige in einer geringen Fehlerquote. &lt;br /&gt;Das ist leider nur zum Teil richtig. Fehler, vor allen Dingen solche, die dem Unternehmen massiv finanziell schaden, sind von außerordentlich Wichtigkeit, gerade dann, wenn Sie es schaffen sollten, Ihre Fehler einem Arbeitskollegen in die Schuhe zu schieben. &lt;br /&gt;Da Sie sich bereits seit der dritten Klasse eindeutig für neue Designerklamotten und gegen das Alphabet entschieden haben, wird es  nicht ausbleiben, dass Sie mittelfristig einen Haufen Unsinn am Arbeitsplatz fabrizieren. Selbst,  wenn Sie nun die fachliche Kompetenz besäßen, diesen Mist zu korrigieren, wovon natürlich keinesfalls ausgegangen werden darf, hätten Sie zwischen den Terminen für Ihre nächste Fettabsaugung keine Zeit dafür, dies auch zu tun.&lt;br /&gt;Da Ihr Chef jedoch Ihre Leistungsbereitschaft und Ihren bis zur Stressinkontinenz reichenden  Übereifer erkennen muss, darf ein Fehler nicht ungesühnt bleiben. Es ist jedoch dringend notwendig, dass jemand anderes dafür büßt und es ist noch sehr viel notwendiger, dass Sie es sind, der Ihren Boss über die vermeintliche Panne des Kollegen informiert. &lt;br /&gt;Mein Rat lautet deswegen:&lt;br /&gt;Versuchen Sie es gar nicht erst, fehlerfrei zu arbeiten, denn es wird Ihnen nicht gelingen. Schieben Sie einen entstandenen Fehler so schnell wie möglich Ihren Kollegen unter und bellen Sie dann lauter als Opa Knoschkes Dackel bei Ihrem Chef vor.  Nur wer eigene Fehler richtig verschleiert und andere unberechtigt anschwärzt, hat eine Chance auf ein Leben nach der nächsten Klospülung und steigt schneller auf der Karriereleiter empor als ein Wetterfrosch bei Sonnenschein.&lt;br /&gt;Abschlussbewertung: &lt;br /&gt;Der Fehler als Waffe ist ein wichtiges Instrument des Erfolges, deswegen gibt es hierfür 2 Punkte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer zum Schluss sogar noch glaubt, er schüfe es mit Sozialkompetenz (soft skills, social skills, open bills) ins gelobte Land, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. &lt;br /&gt;Die neuhochdeutsche Übersetzung für Durchsetzungsvermögen lautet schließlich Mobbing. Sobald Sie neu in einer Firma sind, müssen Sie sofort durch besondere Frechheit und Unverschämtheit in Erscheinung treten. Sollten Ihren Kollegen deutlich älter sein als Sie, so lassen Sie keinen öffentlichen  Zweifel daran aufkommen, dass diese in ein Seniorenheim gehören und nicht mehr in eine Firma. Falls Sie darüber hinaus noch eine deutlich jüngere Frau sein sollten, dann versäumen Sie es nicht, Ihren männlichen Arbeitskollegen die aufgespritzten Brüste unter die die Nase zu halten, das schafft Ihnen Verbündete. Ist Ihr Chef letztendlich auf Sie aufmerksam geworden und betraut Sie mit zusätzlichen Aufgaben-und Kompetenzbereichen (Sie sind nun zB. alleine für den Schlüssel zur Behindertentoilette verantwortlich) müssen Sie umgehend damit beginnen, Kollegen vor versammelter Belegschaft oder Kundschaft anzuschreien und bloßzustellen. (Der Klassiker aus der Obst-und Gemüseabteilung des Supermarktes: „Warum liegen die Zitronen über den Äpfeln und nicht die Gurken neben Pfirsichen, wer soll denn die Tomaten neben den Birnen finden, wenn doch Pampelmusen zu den Pflaumen gehören? =&gt; Der Sinn und die Wichtigkeit  dieser Fragen erschließt sich nur sehr eingeweihten Vertretern der Supermarktwelt, denken Sie also bitte nicht weiter darüber nach.“)&lt;br /&gt;Die Lautstärke darf hierbei keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass hier durch Sie  Recht gesprochen wird, vielleicht sogar ein auf Gott gestütztes höheres Recht. Sie müssen dermaßen toben und schnauben (im Idealfall tritt Schaum aus Ihrem Mund hervor), dass Unbeteiligte sich zu schämen beginnen und den Angeschrieenen für untragbar halten, denn nur dann ist der Punkt erreicht, wo die New-Social-Skills-Milz zu greifen beginnen.&lt;br /&gt;Mein Rat lautet nun:  &lt;br /&gt;Da das lauteste und unverschämteste Organ über „mein oder nicht mein“ entscheidet, streichen Sie den EDV-Fortbildungskurs und beginnen Sie mit Stimmübungen. &lt;br /&gt;Suchen Sie darüber hinaus pausenlos nach  körperlichen Defiziten Ihrer Kollegen und tuscheln Sie darüber bei Verbündeten. Verweisen Sie hierbei stets auf die Schönheitsoperationen, die Sie bereits an sich haben durchführen lassen. Das unterstreicht die Defizite der Kollegen noch zusätzlich. &lt;br /&gt;Abschlussbewertung: &lt;br /&gt;„Wer schreit, der lügt nicht“   3 Punkte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berherzigen Sie diese Liste und Sie werden irgendwann einmal derjenige sein, der die Klospülung bedienen darf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2920707406052067305-4694283739505423944?l=ferdolts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ferdolts.blogspot.com/feeds/4694283739505423944/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2920707406052067305&amp;postID=4694283739505423944' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2920707406052067305/posts/default/4694283739505423944'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2920707406052067305/posts/default/4694283739505423944'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ferdolts.blogspot.com/2009/04/karriere-satire-13.html' title='Karriere *Satire 1.4*'/><author><name>Ferdolt B. Fuchs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07808741133946714456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2920707406052067305.post-4211475343159303667</id><published>2009-03-31T03:15:00.008+01:00</published><updated>2009-04-02T03:02:18.954+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fun'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterhaltung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kunst'/><title type='text'>Offener Fanbrief *Satire 1.3*</title><content type='html'>Liebe Leser, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;unter den vielen Zuschriften, die mich in den letzten Monaten erreichten, und die eigentlich alle den Aufdruck „ &lt;span style="font-style:italic;"&gt;letzte Mahnung&lt;/span&gt;“,  &lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Räumungsbefehl“&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Beugehaft“&lt;/span&gt; trugen, befand sich auch ein gar wundersamer Brief mit der Aufschrift &lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Fanbrief“&lt;/span&gt;, von dem ich Ihnen nun kurz erzählen möchte.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Es klingt nahezu unglaublich, aber es gibt wirklich Menschen auf dieser Welt, die sich die Zeit nehmen, Ferdolts Blogspot zu lesen und diese Menschen sind zum Teil sogar bebrüstet. (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Anmerkung für die männlichen Leser: Ich meine Frauen – kennt von Ihnen wahrscheinlich keiner-&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte man nun wirklich das fast unmögliche Glück haben, mit einem solchen Menschen in Kontakt treten zu dürfen, und sollte dieser Mensch wider aller Erwartungen kein dauerhafter Insasse einer Heil - und Pflegeanstalt sein, so verdient er es letztendlich, dass man sich seinem Anliegen widmet.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Von diesem Vorsatz beseelt las ich also nun die folgenden Zeilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Lieber Herr Fuchs,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zunächst einmal folgendes:&lt;br /&gt;Nein, ich möchte Ihnen nicht auf diesem Wege Geld zukommen lassen und nein, Sie dürfen mir auch nicht an die Brüste fassen.&lt;/span&gt; (Nennen Sie mir einen Grund, warum ich ab diesem Punkt überhaupt noch hätte weiterlesen sollen?)&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Dennoch, obwohl ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, dass Ihrem kranken Geist andere Dinge als pornographische Phantasien entspringen können, finde ich Ihr von Rechtschreibfehlern gespicktes Geschreibsel im Internet ganz nett, es trägt den Hauch des Banalen, eben den unbeholfenen, künstlerischen Ausdruck eines einfachen Verstandes.&lt;/span&gt; (Das ist zumindest besser als meine letzten Kritiken).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bevor Sie nun jedoch die Situation ausnutzen und  auf meine Unterwäsche zu sprechen kommen &lt;/span&gt;(woher konnte Sie das bloß wissen?), &lt;span style="font-style:italic;"&gt;möchte ich mit folgender Frage schließen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;Warum schreiben Sie nichts mehr?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Sollten Sie versuchen, aufgrund dieses  Briefes mit mir in Kontakt treten zu wollen, rufe ich die Polizei und lasse die Hunde los.&lt;/span&gt; (Sie mag Tiere?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Mit freundlichen Grüßen usw.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man bemerke an dieser Stelle, dass es sich hier augenscheinlich um eine sehr uninformierte Leserin des Tagebuchs handelt, sonst wüsste sie nämlich, dass nichts, was bisher auf dieser Seite veröffentlicht wurde, im Entferntesten neu ist. (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Sehe ich etwa ein Schmunzeln?)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Geschichten sind bloß eine schlechte Zusammenfassung des bisher Geschriebenen. (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Nicht weitersagen, es gibt Leute, die halten das für kreativ und fabrikneu).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts desto trotz blieb es mir nun nicht erspart, mich für den Bruchteil eines Moments aus meinem Seelenkoma zu befreien, meinen Sargdeckel lässig aufzuklappen, dabei das Pornoheft aus der Hand zu legen und eine Antwort aufzusetzen, die da lautete:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Liebe Leserin des Blogspots,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Seite. Gerne lassen wir Ihnen weiteres Infomaterial über Herrn Fuchs zukommen und hoffen, dass Sie uns auch in Zukunft als treue Leserin erhalten bleiben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;(Die Antwort hat zwar nichts mit der eigentlichen Frage zu tun, aber ich spekuliere einfach darauf, dass man zwei Wochen nach dem Absenden einer Anfrage ohnehin vergessen hat, was man eigentlich wissen wollte. Wenn dem Antwortschreiben dann auch noch eine Probepackung Katzenfutter oder Kosmetik beiliegt, ist die Welt sowieso wieder in Ordnung, denn um mehr geht es ja eigentlich nie.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wahrheit sieht natürlich anders aus. Was die Leserin nicht ahnt, Sie jedoch schon lange wissen und Herr Fuchs erfolglos versucht zu vertuschen, ist die Tatsache, dass Herrn Fuchsens Humor durch unsere Gesellschaft zerbombt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits seit Monaten merkt Herr Fuchs, dass ihm das Lachen schwer fällt.&lt;br /&gt;Dinge, die unter normalen Umständen regelmäßig zu einem Lachanfall führten, wie ein erneuter Marderschaden am Motor (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;50 Euro für 4 Kabel, natürlich Schwarzarbeit, ist doch klar&lt;/span&gt;), das Geblöke der Nachbarn (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Sie stehen auf meinem Parkplatz, den habe ich bezahlt!“&lt;/span&gt;) oder der Blick auf den Kontoauszug mit der anschließenden Frage des Bankangestellten: &lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Wäre es für Sie finanziell nicht viel lukrativer, wenn Sie Studium und Beruf aufgäben, und sich einen kleinen, süßen Hund zulegen würden?“&lt;/span&gt;, verkehren sich nun ins Gegenteil. Sie führen nicht zu steigender Kreativität, sondern zu schwelender Verbitterung, was schließlich darin mündet, dass Herr Fuchs Lachen auf Rezept erhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Der Arzt: „Kopf hoch, Herr Fuchs, das wird schon, Sie müssen wieder lernen zu lachen, gehen Sie mal unter Leute, trinken Sie ein Bier, nehmen Sie sich 50 Euro und lassen Sie sich einen blasen, das hilft.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich versuche die Anweisungen des Arztes natürlich umzusetzen und beginne mit einfachen Lachübungen. Also stelle ich mich vor den Spiegel, sehe hinein, ignoriere den Wasserrohrbruch im Bad und rede mir gut zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es geht Dir gut“  (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;ein kleines Augenzwinkern! Kein Erfolg!)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;„Es wird dir bald noch besser gehen.“  (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;jetzt schnell an Titten denken! Kein Erfolg!),&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Vielleicht bekommst Du nicht nur für Dein Auto, sondern auch für Dich selbst die Abwrackprämie.“ (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;das scheint im ersten Moment zu helfen, ein kurzes Schmunzeln macht sich breit, doch dann beginnt bereits der Computer zu schmoren, 500 Euro Schaden, ein neuer muss her, die Übungen sind gescheitert)    &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    &lt;br /&gt;Ich hoffe, Sie verstehen nun alle, warum mich die  Muse im Moment mal kann und verbleibe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;Ferdolt Fuchs&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2920707406052067305-4211475343159303667?l=ferdolts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ferdolts.blogspot.com/feeds/4211475343159303667/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2920707406052067305&amp;postID=4211475343159303667' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2920707406052067305/posts/default/4211475343159303667'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2920707406052067305/posts/default/4211475343159303667'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ferdolts.blogspot.com/2009/03/offener-brief-die-geschlossene.html' title='Offener Fanbrief *Satire 1.3*'/><author><name>Ferdolt B. Fuchs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07808741133946714456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2920707406052067305.post-5786406050445043302</id><published>2008-09-30T00:33:00.004+01:00</published><updated>2008-09-30T00:53:53.551+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fun'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterhaltung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kunst'/><title type='text'>Das Kapital *Satire 1.2*</title><content type='html'>Lassen Sie uns heute unseren aufrichtigen und geschätzten Mitbürger Walter Wurm  zu seinem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis begleiten. Dieser Ausflug könnte von daher interessant werden, da Herr Wurm, gegen den allgemeinen Trend, noch zu den wenigen Menschen in Deutschland gehört, die Lohn für Ihre Arbeit erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein moderner, junger Praktikant (erschrocken): Was? Der Mann wird für seine Arbeit bezahlt? Und das geschieht hier in Deutschland, vor unserer Haustüre, ohne dass jemand eingreift? Eine Schande ist das!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bewahren Sie doch bitte Ruhe. Herr Wurm erhält für seine Vollzeittätigkeit doch nur eine kleine Aufwandsentschädigung, wovon er auf keinen Fall menschenwürdig leben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein moderner, junger Praktikant (beruhigt): Puh, da ich aber froh. Ich habe schon von solchen Leuten gehört, solchen Nicht-Praktikanten, aber man glaubt ja immer, das würde es nur im Fernsehen geben. Nicht auszudenken, dass so jemand unerkannt in der eigenen Nachbarschaft wohnen könnte. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vertrauen, Herrn Wurms Arbeitsplatz ist doch schon auf dem Weg nach China, der gute Mann weiß nur noch nichts davon, damit er sich nicht um seine 4 Kinder sorgt, das hemmt nämlich die Produktivität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein moderner, junger Praktikant (erleichtert): Buddha sei Dank. Es ist enorm wichtig, global zu denken und Chinas Wirtschaft auf die Beine zu helfen und zu stärken. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein moderner, junger Praktikant (überlegend): Weil […] es eben wichtig ist.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich helfe Ihnen mal auf die Sprünge. Chinas wirtschaftlicher Erfolg ist aus dem Grunde enorm wichtig, da nur so gewährleistet ist, dass Herrn Wurms Arbeitsplatz von Oberniederhausen im Hunsrück ohne große Überbrückungsschwierigkeiten nach Peking verlagert werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die geschätzten Großunternehmer unter uns sollten sich wegen Herrn Wurms Schicksal auch keinesfalls mit Selbstvorwürfen quälen, denn er hätte ab der nächsten Woche sowieso freiwillig auf sein Gehalt verzichtet (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Beschäftigungsgarantie usw.&lt;/span&gt;). Ein braver Deutscher möchte nämlich ausschließlich arbeiten und auf gar keinen Fall Geld verdienen. Auch  die drei allein erziehenden Mütter, denen Sie heute Morgen fristlos gekündigt haben, sollten Sie auf keinen Fall davon abhalten, eine kleine Insel vor Dubai zu kaufen, denn die Muttis finden sicherlich schnell eine neue Arbeit. (&lt;span&gt;jede Firma möchte allein erziehende Mutter haben, die kosten schließlich wenig und arbeiten viel) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital (brüllend): Das Pack ist doch stinkfaul. Immer nur bumsen und Balgen in die Welt setzen und dafür auch noch Geld für Essen und Wohnung haben wollen. Hat denen etwa niemand gesagt, dass die trendbewusste Familie von Heute nicht mehr isst? Denn wer die Zeit mit Essen vertrödelt, der kann nicht arbeiten.  Ich sage Ihnen, die Galeere fährt nur, wenn der Praktikant die entschlossene Peitsche seines Herrn  im Kreuz spürt. Urlaubsgeld, Freizeitausgleich, Mutterschutz, das fördert doch nur Drückebergerei und Faulheit. Kündigungsschutz, Arbeitszeitregelungen und Mindestlöhne, das sind die Krankheitskeime, die unsere Gesellschaft zerstören. Warum sollte das Pack überhaupt Lohn  bekommen? Lohnzahlung ist doch überhaupt nicht mehr zeitgemäß, oder? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In China natürlich nicht oder zumindest nur bedingt. In Deutschland gibt es hingegen noch immer Vereinzelte, die Essen und Trinken möchten, aber das ist mittlerweile eine zu vernachlässigende Minderheit. In China dagegen ist man einfach nur dankbar für Arbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital(verblüfft): Glauben Sie das wirklich?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich, denn wer nicht Lesen und Schreiben kann, weiß auch nicht, wie das Wort, Arbeitnehmerrechte geschrieben wird. Jugendschutz gilt dort nur für Ungeborene, denn ab der Geburt ist man voll erwerbsfähig! Zwei China-Taler Tageslohn sind völlig ausreichend, damit eine Durchschnittsfamilie drei Tage in einer Wellblechhütte hausen kann, bevor sie von den örtlichen Kommissaren mit der Peitsche davongejagt wird. Das Wort Gewerkschaft ist dort noch ein Schimpfwort&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital (euphorisch): Das ist ja noch besser als ich dachte! Aber muss ich die 2 China-Taler Lohn pro Tag denn auch wirklich auszahlen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bitte Sie! Wer soll das denn überprüfen? 14 Tage unentgeltliche Arbeit im Monat gehören dort  zum guten Ton.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital (skeptisch): Und was ist mit den übrigen zwei Wochen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, daran lässt sich auch  noch etwas drehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital (vor Glück strahlend): Bei der Kinderarbeit auch? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kinder bekommen selbstverständlich überhaupt keinen Lohn! Wer würde denn Kindern schon Lohn bezahlen? Das Auszahlen von Lohn an Minderjährige ist ja schon fast ein Verstoß gegen die guten Sitten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital (weinend vor Glück): Müssen die Kinder erst zur Schule oder können sie bereits ab vier Uhr morgens mit der Arbeit beginnen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schule, Lesen, Bildung. Pfui, das sind  schlimme Wörter, die sie  besser schnell wieder vergessen. Wer lesen und schreiben kann, der kommt irgendwann auch auf dumme Gedanken und verlangt nach staatlichem Schutz oder nach Gewerkschaften. Warum sollte denn jemand, der sowieso nur eine 6 Wochen Lebenserwartung in der Firma hat (die ungeschützte Arbeit mit Giftstoffen schädigt leider auch die Gesundheit des ehrgeizigsten Chinesen), lesen und schreiben können?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital (endgültig überzeugt):  Das ist wohl richtig. Aber da wäre noch eine Sache. Wie schaffe ich es denn nun bloß, Herrn Wurm aus der Firma zu bekommen, ohne ihm eine Abfindung in Höhe von 35 Euro zahlen zu müssen? Er hat ja Kinder. Glauben Sie, das könnte man irgendwie gegen ihn verwenden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das mit den Kindern wird schwierig, aber werfen Sie Herrn Wurm doch  Begriffe wie Global-Player, Eigenkapitalrendite, Absatzschwierigkeiten auf dem heimischen Markt, Lohnnebenkosten usw. an den Kopf. Die Bedeutung dieser Wörter versteht er zwar nicht, aber wenigstens erreichen Sie damit, dass  er sich schuldig dabei fühlt, eine Brotmarke pro Stunde zu verdienen (Bei 3 unbezahlten Überstunden/Tag), während der operative Gewinn des Unternehmens nicht um 2950 % (gegenüber dem Vorjahr) auf nunmehr 796 Milliarden Euro gesteigert werden konnte. Hätte Herr Wurm nur eine Brotmarke pro Tag verdient, wäre das operative Ziel nicht um 26 Euro verfehlt worden. Noch glanzvoller wären die Zahlen natürlich, würde Herr Wurm bloß eine Brotmarke monatlich erhalten oder noch besser, wenn er 2 Brotmarken pro Stunde bezahlen müsste, um weiterhin arbeiten zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital (kichernd): Die 2 gezahlten Brotmarken an den Arbeitgeber, sozusagen als Arbeitsplatzbereitstellungsprämie, sind zwar eine nette Idee, aber Herr Wurm müsste mindestens 74 Euro pro Arbeitsstunde an die Firma überweisen, um unsere Investoren einigermaßen zu befriedigen. Sehen Sie eine Möglichkeit, das durchzusetzen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prinzipiell ja, aber es ist doch viel sinnvoller, ihn loszuwerden, bevor er noch um einen Ausbildungsplatz für seine Kinder anfragt.&lt;br /&gt;Herr Wurm hat doch zurzeit den Posten eines Sachbearbeiters inne. Erheben Sie ihn doch einfach in den Rang eines &lt;span style="font-style: italic;"&gt;BusinessSuperVisorAssistentWorker`s`4yu. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital (unsicher): Und was soll das sein?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das weiß natürlich  niemand so genau. Wahrscheinlich hat der Titel auch keine Bedeutung. Wichtig ist jedoch, dass Herr Wurm nach der Ernennung eine blaue Karte mit seinem Namen, eine gelbe Kappe mit einem lachenden Kaninchen und eine grüne Krawatte mit einer Weltkugel darauf  tragen muss. (wobei natürlich alle Mitarbeiter diese grüne Krawatte tragen sollten.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital (noch immer unsicher): Und was genau bewirken diese Veränderungen?   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Krawatte schafft natürlich flache Hierarchien (Ich bin wie Ihr, ich verdiene auch kein Geld), die blaue Karte berechtigt ihn, auch nach Feierabend die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Storemanagerfloor-Toilette &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;benutzen zu dürfen und die Kappe sieht einfach nur gut aus und hat keine Funktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital (ungeduldig): Ja, aber das schafft mir Herrn Wurm noch immer nicht vom Hals.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch! Schafft es doch! Herr Wurm muss natürlich einen Änderungsvertrag unterschreiben, worin er mit der Toilettenvollmacht und weiteren deutsch-englischen Schwachsinnsbegriffen ausgestattet wird. (Eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben in Verbindung mit einem Apostroph wirkt hierbei wohl besonders weisungsberechtigend). Herr Wurm könnte dann neben seiner Aufgabe als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;BusinessSuperVisorAssistentWorker`s`4yu.&lt;/span&gt; auch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Spacefloormaster`sergeantn8powerseller&lt;/span&gt; sein. Hinter diesem Begriff steckt natürlich keinerlei zusätzliche Befugnis, aber er macht sich gut in jeder Bewerbung und die braucht Herr Wurm auch schon bald, denn neben den üblichen Drohungen (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Falls Sie mit jemandem darüber reden sollten, welche Farbe die Türklinke der Firmeneigenen Abstellkammer hat, dann […] Kündigung […] Konventionalstrafe […] 1 Millionen Euro Schadenersatz&lt;/span&gt;) findet Herr Wurm natürlich auch eine kleine Zusatzklausel im Vertrag, die er nicht genau verstehen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Herr Wurm (unsicher): Chef, könnten Sie mir diese Klausel bitte genauer erklären?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Kapital (zornig): Die ist doch selbsterklärend […] alles selbsterklärend […] ich verstehe die Frage  jetzt nicht, das ist eben selbst-er-klä-rend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Wurm (zögerlich): Ah, ich verstehe [...] selbsterklärend. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann überlassen wir es der Zusatzklausel doch einfach mal, sich selbst zu erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eine kleine goldige Zusatzklausel (nicht unfreundlich): Sollte die Sonne auch morgen Früh wieder aufgehen, so ist der Arbeitgeber berechtigt, das Arbeitsverhältnis ohne Nennung von Gründen oder Setzung von Fristen einseitig aufzukündigen. Die hierbei entstehenden Kosten, den Betrag kann der Arbeitgeber frei bestimmen, sind in voller Höhe vom Arbeitnehmer zu tragen. Die seit Beginn des Arbeitsverhältnisses gezahlten Vergütungen an den Arbeitnehmer sind in doppelter Höhe an den Arbeitgeber zurückzuzahlen (Rückwirkend für mindestens 15 Jahre Betriebszugehörigkeit). Der Anspruch auf Abfindungen im Kündigungsfall entfällt vollständig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;PS:  Wenn Sie diese Klausel gelesen haben, werden automatisch 50 Euro Lesegebühr von Ihrem Konto abgebucht.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Wurm ist unsicher, ob die neuen Vertragsgegenstände wirklich rechtens sind, er freut sich jedoch auch gleichzeitig über seine vielen neuen Titel und Bezeichnungen, die mit der Änderungskündigung verbunden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Herr Wurm (beeindruckt): Na, wenn sich das Kapital sicher ist, dass dieser Vertrag gut für mich ist, dann wird es ja wohl auch so sein. Mein Chef ist schließlich MastermanandMicevisorof´arts,  der weiß besser, was  zu tun ist. . &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie haben vollkommen Recht, denn er weiß es auch einfach besser. In dem Moment, wo Herr Wurm unterschreibt, öffnet sich die Türe und ein kleiner, sehr ulkig wirkender Chinese mit einem kleinen gelben Hut tritt ein. (Er heißt übrigens Herr Ping)&lt;br /&gt;Herr Ping ist sehr zuvorkommend und verneigt sich vielfach vor Herrn Wurm. Der weiß nicht genau um die chinesischen Sitten und tut es Herrn Ping einfach gleich. Der Mann aus Fernost beginnt in seiner Sprache zu erzählen (Herr Wurm versteht natürlich kein Wort) und lacht dabei  viel und ausgelassen, auch zeigt er eine Menge persönlicher Bilder (manchmal ist nur ein toter Hund darauf zu sehen, niemand weiß warum).&lt;br /&gt;Auch Herr Wurm lacht und nickt freundlich mit dem Kopf. Erst nach 10 Minuten hört der Chinese damit auf.  Er verneigt sich noch einmal freundlich vor Herrn Wurm, bevor 15 weitere Chinesen in den Raum stürmen und alle Arbeitsmaterialien des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;BusinessSuperVisor...(usw. eben)&lt;/span&gt; aus dem Raum schaffen. (Sie können sich vorstellen, wie verdutzt der gute Walter dabei schaut). Nach einer Weile ist der Raum völlig leer und die 15 Chinesen sind wieder verschwunden. Herr Ping hat nun ein kleines Musikinstrument in der Hand, worauf er eine kurze chinesische Volksweise für Herrn Wurm spielt (dabei wird wieder viel gelacht), dann ist auch er verschwunden. Herr Wurm schaut zum Fenster hinaus, wo gerade die Sonne aufgeht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2920707406052067305-5786406050445043302?l=ferdolts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ferdolts.blogspot.com/feeds/5786406050445043302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2920707406052067305&amp;postID=5786406050445043302' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2920707406052067305/posts/default/5786406050445043302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2920707406052067305/posts/default/5786406050445043302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ferdolts.blogspot.com/2008/09/das-kapital-satire-12.html' title='Das Kapital *Satire 1.2*'/><author><name>Ferdolt B. Fuchs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07808741133946714456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2920707406052067305.post-249071664755496087</id><published>2008-09-26T01:37:00.002+01:00</published><updated>2008-09-26T12:57:30.200+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterhaltung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Satire'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kunst'/><title type='text'>In einem Supermarkt  *Satire 1.1*</title><content type='html'>Hingegen der weitläufigen Meinung verdient man mit dem Verfassen minderwertiger Lektüre nicht genug Geld, um  sich damit  den Unterhalt von Leibeigenen leisten zu können. Von daher zwingt mich mein ärmliches Dasein, meine Wochenendeinkäufe selbst zu erledigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein Industrieller (höhnisch): Hättest Du etwas Anständiges gelernt, dann hättest Du auch die nötige  Kohle, um Dir Sklaven zu halten* harharhar*   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, da muss Ihnen leider beipflichten. So bleibt es mir an jedem 1. Samstag des Monats, wenn der Wonnemond den Zenit des 3. Berges  überschreitet und die Wipfel der alten Ulmen am Grabeshügel meiner Väter in leuchtendem Purpur erstrahlen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der geneigte Leser (schreiend): WAS? Bin ich hier etwa im Zoo?    &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut, halten wir es literarisch einfach. Also, wenn die Stütze kommt, ist der Kühlschrank zuhause schon lange leer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der geneigte Leser (versteht): AHHH, jetzt ist es klar. Sozialhilfe, die kenne ich…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An besagtem Tage bleibt es mir nun nicht erspart,  dem örtlichen Supermarkt einen Besuch abzustatten. Diesem Sündenpfuhl des modernen Kapitalismus kann auf Dauer niemand entrinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der geneigte Leser (schreiend): Dann friss doch Gras,  Du Idiot…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bleibt zu überlegen. Hier noch eine Bauernweisheit:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„ Friss Heu und Stroh, das bringt Dich flott aufs Klo.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon zu Beginn meiner Reise nach Sodomia (Ihr Einkaufsparadies am Rande der Wohlstandsgesellschaft) erwarten mich einige handelsübliche Widerlichkeiten. Pünktlich, wie jeden Samstag,  steht Opa Knoschke auf den Stufen vor seinem Haus. Zu meinem Entsetzen trägt er wieder nur seine grau-grüne Wehrmachtunterhose von anno 1940. Da er sie augenscheinlich  ungern wechselt, um das festzustellen, braucht man keine Spurensicherung,  liegt die Vermutung nahe, dass sich dort eine seltene Form amöbischen Lebens gebildet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Opa Knoschke(laut rufend): Moin Bursche! So früh wieder auf den Beinen? Wohl nix mehr zu fressen im Kühlschrank? * hohohoho*. Als wir damals in Russland waren, 40/41, da haben wir nur die Pferde gefressen, aber die waren schon 6 Wochen kaputt* hohohoho*, da hat sich auch niemand beschwert. Supermarkt, das kannten wir überhaupt nicht, das ist doch so eine Erfindung von Euch Burschen, die nicht gedient haben *hohoho*. Ich kann Dir sagen,  wenn der Kamerad, der zwei Wochen vorher ne Granate in die Fresse bekommen hat, noch nicht gestunken hat,  dann…*hohoho*, das war wie Weihnachten und Ostern zusammen! Das würde Euch Weichlingen auch nichts schaden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Guck, da ist noch die Narbe von meinem ersten Bauchschuss, das war in Kursk, guck…guck…guck!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Punkt gelingt es mir meistens, das Gespräch durch einige freundliche Einwürfe schnell zu beenden. Beispiele hierfür sind: „ Jo, nächste Woche wird es wieder wärmer“, oder „ Jo, es ist eben nichts mehr so,  wie es war…“ Opa Knoschke ist dann in der Regel sehr verzückt und widmet sich weiter der Suche nach seinem Dackel Alberich, der, wie jeden Samstag, gerade damit beschäftigt ist, vor meine Haustüre zu kacken. Dabei schaut er mich voller Hohn und Spott an. Was mag er in diesem großen Moment wohl denken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Dackel Alberich (verächtlich): „ Du wirst mich nie daran hindern, vor Deine Tür zu scheißen. Noch in 1000 Jahren werde ich jeden und jeden Tag meinen Haufen dort abladen, wo er hingehört. Schau genau hin…Guck…Guck…Guck!“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schließen der Autotür erspart mir Schlimmeres. Für einen Moment finde ich Frieden. Ruhe kehrt  ein. Dann sehe ich Sie. Wie jeden 1. Samstag,  wenn der Wonnemond den Zenit des dritten Berges…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der geneigte Leser(schreiend): Bleib gefälligst beim Thema,  Du Arsch…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verzeihung! Also, wie jeden 1. Samstag im Monat geht Sie morgens sehr früh aus dem Haus. Bereits von weitem hört man den dumpfen Klang ihrer Oberschichtenstiefel über den dumpfen Pflasterstein hinwegschallen. Leicht und voller Anmut wellt sich Ihr langes blondes Haar über Ihre schmalen, zierlichen Schultern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„ Ob Sie mich wohl heute grüßen wird? Vielleicht übersieht sie ja diesmal den Rost meines Autos, den Gestank meiner Armut, die Beule  in meiner Hose, die ihre Ankunft bereits von weitem ankündigt, vielleicht…“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie immer an diesem Punkt werden meine Träume jäh unterbrochen! Vor ihrer Türe hält, wie jeden Samstag,  ein riesiger Schlitten und aus dem Innenraum erschallt, auch wie jeden Samstag, der liebevolle, zärtliche Klang des Geldes, der ihre wunderschönen Brüste sanft umschmeichelt und der ihnen in der Vergangenheit bereits zu aufreizender Fülle verhalf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Fahrer des Wagens (laut): Ähh, steig ein, Du Schlampe,  ich habe keine Zeit, mach jetzt! Los!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, Herr Stink-Reich kennt eben die magischen Worte, die ihm den Zutritt zum Herzen einer Frau verschaffen. Bar und Geld, das ist der liebkosende Zauber, der oft über kleine Zauberstäbe hinwegtröstet. Bevor ihr liebliches Haupt in den Fängen des Kapitals verschwindet, streifen Ihre Blicke zum letzten Mal die Meinigen. Wie ein Feuer brennen sich Ihre Gedanken in mein Herz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Schönheit (voller Herablassung):  „Du wirst mich nie bekommen! Niemals! Schau, was Du verpasst! Ich habe Klasse, aber Du ...Guck…Guck…Guck…“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voller Wehmut fahre ich los. Schon nach wenigen Minuten hänge ich hinter einem kleinwagenfahrenden Hutträger fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kennen Sie diese Menschen, die sich selbst dann beharrlich weigern würden, ihre Kopfbedeckung abzunehmen, wenn sie in einem Schuhkarton fahren müssten?&lt;br /&gt;Eine gewisse Boshaftigkeit kann man diesen Leuten ebenfalls nicht absprechen. Das werden Sie spätestens dann merken, wenn Sie einen Überholversuch starten. Trotz der zementierten 31 Km/h, die weder in Ortschaften noch auf Autobahnen überschritten werden, können Sie sich darauf verlassen, dass der Hutträger Mittel und Wege findet, Sie am Überholen zu hindern. Besonders beliebt ist hierbei das vorgetäuschte Abbiegen nach links. Hierbei setzt der Vorausfahrende an jeder möglichen Kreuzung den Blinker nach links, verlangsamt seine fahrt, blockiert den sich stauenden Verkehr, um dann schließlich doch geradeaus zu fahren und den rückwärtigen Verkehr an der auf rot umspringenden Ampel aufzuhalten. Er selbst schafft es natürlich noch bei dunkelgelb über die Kreuzung. Der Vorgang wiederholt sich dann noch insgesamt 31-mal, was dazu führt, dass Sie zum Zurücklegen einer 5 km Strecke gemütliche 62 Minuten benötigen.&lt;br /&gt;Zum Abschluss einer solchen Blockade lassen  diese Veteranen der beiden Weltkriege meistens die Scheibe herunter, um mit Hilfe des Führergrußes dem Hinterherfahrenden doch noch zu signalisieren, dass man überholen soll. Das endet dann natürlich in einer Radarkontrolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Behuteter Fahrer (lachend): Guck, das hast Du nun von Deiner scheiß Raserei! Guck..Guck!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe noch, wie einige meiner Geldscheine winkend aus dem geöffneten Fenster schweben, um ihren Weg zum Ordnungsamt selbstständig zu suchen, bevor ich vor Schock ohnmächtig werde. Das Auto findet seinen Weg selbstverständlich alleine. Fragen Sie nicht,  wieso das so ist, denn es ist eben so. Nach einigen Minuten werde ich dann durch den schrillen Klang einer Durchsage auf dem Supermarktparkplatz unsanft geweckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Durchsage(krächzend): Frau Schweins bitte die 3, Frau Schweins bitte..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Straßenseite sehe ich ein Schild: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„ Industriegebiet Golgatha! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie hypnotisiert falle ich aus der Türe meines Wagens. Noch etwas desorientiert möchte ich mir einen der letzen Einkaufswagen sichern. Doch leider unterschätze ich den Blockadewillen einer rüstigen Rentnerin mit Gehstock.  Wie von einer Tarantel gebissen, spurtet sie von einem Ende des Parkplatzes zum anderen, um ALLE  Einkaufswagen gleichzeitig blockieren zu können. Ihr höhnisches Grinsen bleibt mir nicht verborgen, als möchte sie mir sagen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rentnerin(grinsend): „Guck,  jetzt musst Du warten und Du wirst warten, bis ich eine Parkmarke gefunden habe. *Harharhar*…Guck…Guck“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Minuten vergehen, ohne dass etwas Entscheidendes geschieht. Die Pensionärin findet unterdessen einige interessante Dinge in ihren Taschen, allerdings nichts, was sie in die Lage versetzen würde, endlich einen Wagen aus dem Stellhaus zu lösen. Doch plötzlich geschieht etwas. Ihr Grinsen wandelt sich zu einem freundlichen Lachen. In mir erstarkt die Hoffnung, dass auch ich nun endlich einen Wagen lösen kann, um auf meinem Kreuzweg voranzukommen. Lächelnd dreht sich die ältere  Dame zu mir um und lässt mich an ihrem Fund teilhaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Renterin(triumphierend): Sehen Sie, das ist mein Mutterkreuz,  das wurde mir 43 nach der Geburt meines vierten Sohnes vom Führer persönlich verliehen. Mein Ältester war da schon Fähnleinführer in der Hitlerjugend. Möchten  Sie vielleicht die Bilder sehen? Die habe ich nämlich zufällig dabei. Hier gucken Sie…guck…guck! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach weiteren 15 Minuten ist auch diese Folter endlich beendet und mich trennen nur noch wenige Meter von meinem Ziel, als ich einen kleinen Kobold mit einem Werbestand bemerke.&lt;br /&gt;Leise zischt er mich von der Seite an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kobold (forsch): „Darf ich DICH kurz was fragen? Magst Du Tiere? Willst Du welche retten?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dankend lehne ich ab und merke dabei an, dass ich nur diejenigen Tiere mag, die sich mit Rotweinsoße servieren lassen. Leider zeigt dieser Spaß nur geringe Wirkung auf meinen Kobold.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kobold(forsch): „ Du kannst auch Bäume  retten, wenn Dir das lieber ist. Von mir aus auch Bäume aus dem Urwald, wenn Du Dich dann besser fühlen solltest…“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine freundliche Miene verfinstert sich. Ruhig,  aber bestimmt,  entgegne ich, dass man Bäume nicht mit Rotweinsoße servieren kann,  und dass ich von daher noch weniger Interesse daran habe,  sie zu retten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kobold(forsch und hüpfend): „Und was ist mit Kindern?  Kinder will doch jeder retten! Es spielt doch keine Rolle,  was Du rettest, die Hauptsache ist doch, dass Du hier am Stand&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;etwas unterschreibst, guck…guck.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sehe ich mir den Lästigen zum ersten Mal etwas genauer an. Aus seinen kaum volljährigen Augen glänzt bereits ein Vorstrafenregister, worauf sein lebenslänglich einsitzender Vater mit Sicherheit sehr stolz sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vater im Knast (stolz): „ Das ist mein Sohn, der kommt ganz nach mir. Seine Mutter war ne billige Straßennutte, aber er…Guck!…Guck!…Guck!“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Zischen des Kobolds wird nun aufdringlicher. Ich bekomme es mit der Angst zu tun und fürchte um mein Erspartes. Verzweifelt versuche ich meinen Geldbeutel zu sichern,  während der Boshafte ohne Unterlass schlimme Worte, wie: „kaufen…Vertrag…spenden…Kündigung…sofort…Kinder und Bäume…Walfische und Gorillas.…monatliche Zahlung…es gibt auch was zu gewinnen“, murmelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie aus einer Trance schrecke ich hoch, als der Vortrag zu ende ist. Wider mein Wissen hat meine  Hand während des Sekundenschlafes irgendetwas unterschrieben. Obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass ich  meinen Geldbeutel die ganze Zeit fest umklammert hielt, sehe ich  meine Bankverbindung auf sechs bis sieben verschiedenen Formularen auftauchen. Vor Verwunderung reibe ich mir die Augen. Als ich sie wieder öffne, ist der Kobold mitsamt seinem Werbestand verschwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„ Habe ich das etwa alles nur geträumt?“ &lt;/span&gt;Ich setze meine Reise fort. Doch urplötzlich überkommt mich ein innerer Drang. Ein Gefühl, als ich müsste zerspringen, wenn ich mir nicht umgehend Erleichterung verschaffen sollte. Von den Kräften der Natur übermannt, eile ich zur nächsten Toilette. Dort erwartet mich bereits ein freundlicher und zuvorkommender Schimmelpilz. (Ja, auch Schimmelpilze können freundlich und zuvorkommend sein und nein, ich habe nichts getrunken)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Pilz hat eine kleine goldene Schale vor sich stehen, worauf mit großen Buchstaben folgendes zu lesen ist, „ Pissen,  1 Euro.“ Ich versuche mich ungesehen an dem Pilz vorbei zu schleichen, doch  sein Geflecht versperrt mir die Türe und bemächtigt sich eigenwillig meines Geldbeutels. „ Hätte ich doch nur freiwillig gezahlt, dann wäre es mit einem Euro getan gewesen“, so aber sehe ich nur, wie der Schimmelpilz das Münzfach über seiner Opferschale entleert. Diese scheint auch keinen Boden zu besitzen, denn es ist egal,  wie kräftig der Pilz meinen Geldbeutel ausschüttelt, sie wird nicht voll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich nun die Türe zum Klosett öffne,  überkommt mich das Grauen. Der Gestank und die Dämpfe rauben mir in dieser lebensfeindlichen Umgebung fast die Sinne. In einer Ecke des Raumes liegen die Gebeine einer Putzfrau. Aus dem Grad ihrer Verwesung schließe ich, dass sie bereits seit Jahrzehnten dort liegen muss. Mühsam stelle ich mich an das Stehpissoire. Allerlei Lebensformen,  die innerhalb dieser Schüssel seit Jahrhunderten eine friedliche Co-Existenz führen, versuchen nun mit mir in Kontakt zu treten. Aus ihren Bemühungen schließe ich, dass sie in mir eine Art wiedergeborene Gottheit sehen, die sie zu verehren versuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich beende dieses makabere Schauspiel,  indem ich die Spülung betätige und damit diese friedliche Kultur in ihrer gesamten Existenz auslösche. Während ich damit beschäftigt bin, öffnet sich erneut die Türe zu der kleinen Kammer. Erschrocken blicke ich hinüber, um zu sehen, was mich nun erwartet.  Genau  kann ich es jedoch nicht erkennen. Es sind einfach nur Berge von Fleisch und Schweiß, die sich an mir vorüberdrängen und erst neben mir an dem zweiten Klosette zur Ruhen kommen. Nun erkenne ich auch Schemenhaft so etwas  wie eine dicke Hornbrille, eine Nase, ja, vielleicht sogar auch einen Mund. Das Gesicht wirkt freundlich, nicht strafend oder vorwurfsvoll. Die Ruhe wird durchbrochen,  als der Fleischberg neben mir damit anfängt Geräusche von sich zu geben, die einer primitiven Form der Sprache recht ähnlich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Fleischberg (grunzend): Prostata! Verstehst Du? Prostata! Guck!...Guck!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was immer das auch heißen mag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Fleischberg(triumphierend): „Aber heute lassen mir mal die ganze Brühe da! Guck!…Guck!…Guck! *hohohohoho“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie aus dem Nichts beginnt der Koloss zu furzen und zu pinkeln, wobei er teilweise sogar die Schüssel trifft.(Das lässt ihn gleich sympathischer wirken).Die Dämpfe des Geblähten rauben  mir letztendlich die Sinne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich wieder zu mir komme, finde ich mich vor der Türe des Klosetts wieder. Die Erscheinung ist verschwunden. Vor mir steht lediglich das Pilzgeflecht und schüttet erneut den Inhalt meines Geldbeutels in seine Opferschale. Diesmal ist die Schale silbern und darauf ist zu lesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„ Auch wenn Du kommst heraus, schüttle Deinen Beutel nur ordentlich aus.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe nur noch einige Scheine in dem Höllenschlund versinken, bevor ich erneut das Bewusstsein verliere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hectate (kreischend): „ Der Nächste“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hexen(im Chor): „Der Nächste“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich komme erneut zu mir und finde mich vor der Wursttheke wieder. Hinter der Theke sehe ich ein Gewirr von Leibern, die zuckend und kreischend um das Gebein eines geschlachteten Schweins tanzen. Ihre Anführerin versetzt mich in tiefe Angst. Ständig wiederholt sie schauerliche Beschwörungsformeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hectate (geifernd): „ Darf es auch etwas  mehr sein?…Haben wir nicht!…Der Nächste!…Das müssen Sie erst vorbestellen!…Leber gibt es  nur montags!“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Die übrigen Hexen wiederholen im Chor, was die Hectate sagt)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Reihe vor mir steht wieder die Rentnerin vom Parkplatz. Sie summt einige Kampflieder der SA vor sich hin. Ich wende mich von der Szene ab und hoffe, dass ich bald bedient werde.  Unterdessen betrachte ich meinen Einkaufswagen. Darin finde ich viele Dinge, die ich niemals dort hinein getan habe. Ich bin verwundert, das muss alles während meiner Ohnmacht geschehen sein. Vorsichtig stelle ich einige Dinge, die ich nicht benötige, in das nächstgelegene Regel zurück, doch als ich wieder zum Einkaufswagen blicke, liegen genau diese Wahren wieder darin, als wären sie von Geisterhand dorthin gekommen. Entsetzt schaue mich um. Zwischen den Regalen sehe ich kleine Wichtel, die geschäftig hin und her eilen. Sie tragen kleine weiße Kittel und Namensschilder. Es scheint,  als seien sie damit beschäftigt, heimlich Dinge in die Einkaufswägen zu füllen, ohne, dass es die Kunden bemerken. Als sie mich sehen, verschwinden sie wieder zwischen den Dosensuppen und den Fertiggerichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich widme mich wieder der Fleischtheke. Die Rentnerin ist immer noch nicht fertig mit ihren Bestellungen. Ungeduldig versuche ich dem Gespräch zwischen ihr und der  Hectate zu folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rentnerin(überlegend): Bitte geben Sie mir EINE Scheibe Jagdwurst,  aber bitte von der Guten. Nicht so dick, wenn es geht  und machen Sie vorher bitte die Haut ab, das stört beim Essen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hectate: (gemeinsam mit dem Chor der Hexen): EINE Scheibe Jagdwurst&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin fassungslos. Wie kann man nur eine Scheibe Wurst bestellen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rentnerin (unsicher): „ Ich hab es mir anders überlegt, geben Sie mir lieber ZWEI Scheiben Salami, aber bitte von der Geräucherten nach Holzfäller Art.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hectate(gemeinsam mit dem Chor der Hexen): „ZWEI  Scheiben Salami“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendetwas Magisches scheint im Gange zu sein. Eine Art Beschwörung  oder ein sonstiger Kult, den ich nicht begreifen kann. Der Raum um mich herum verdunkelt sich langsam. Grüne Nebelschwaden steigen aus dem Boden auf. Zwischen den Regalen tanzen   fremdartige Irrlichter mit den Wichteln um die Wette und gaukeln mir dabei Sonderangebote vor. Diese Tänze wirken auf mich höchst Obskur, als kündigten sie etwas Großes, etwas Unglaubliches an. Die Hexen vollführen unterdessen allerlei unzüchtiges Gebaren. Eine reitet auf einem geilen Hammelbock umher. Es blitz und donnert von der Decke herab. Das Ritual scheint langsam seinen Höhepunkt zu erreichen. Die Tänze werden immer wilder und schamloser…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rentnerin: „Oder hören Sie mal bitte,  Fräulein. Geben Sie mir doch lieber DREI Scheiben Blutwurst. Aber bitte die Reduzierte.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hectate(mit dem Hexenchor): DREI Scheiben Blutwurst, es ist vollbracht. *Harharhar*&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die magischen Beschwörungen erreichen ihren Höhepunkt. Um mich herum erscheint alles verschwommen. Ich verliere erneut die Besinnung.&lt;br /&gt;Als ich wieder zu mir komme sehe ich zunächst meinen Einkaufswagen. Er ist über und über beladen mit nutzlosen Dingen. Hinter mir höre ich noch, wie einer der Wichtel kichernd unter den Kartoffelklößen verschwindet.  Ich versuche mich aufzuraffen. Meine Glieder schmerzen. Ich scheine mehrere Stunden zwischen den Senfgläsern gelegen zu haben. Mit letzter Kraft kralle ich mir einen der umherhüpfenden Wichtel, um ihn zu fragen, wie ich zu den Kassen komme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wichtel(boshaft): Ab hier noch 50m&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verstehe sein Rätsel nicht und Frage erneut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„ In welche Richtung muss ich 50m gehen, nach links, oder nach rechts, wo bin ich überhaupt?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wichtel(noch boshafter): Ab hier noch 50m&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er entgleitet meinen fast tauben Händen und verschwindet im Einkaufswagen eines älteren Herren, der offensichtlich noch nicht genug eingekauft hat. Ich greife in meine Tasche, um herauszufinden, wie viel Geld mir der Toilettenpilz noch gelassen hat. Die Scheine und Münzen sind weg, das war abzusehen.  Wo ist meine EC-Karte? Ich kann sie nicht finden. Ich muss sie zuhause vergessen haben. Das heißt, ich kann meinen Einkauf nicht bezahlen. Vor Schreck bleibt mir fast das Herz stehen. Die Erkenntnis, dass ich zahlungsunfähig bin, muss einen bösen Zauber bewirkt haben. Um mich herum wird alles unscharf und verschwindet im Nebel. Nach wenigen Sekunden sitze ich wieder in meinem Auto. War das etwa alles nur ein böser Traum. Ich greife zu meinem Geldbeutel. Er ist leer, jedoch habe ich nichts eingekauft. Mein Blick schweift zur Eingangspforte des Höllentempels. Es ist 20 Uhr. Unter mächtigem Getose schließt sich das Portal und versinkt im Erdboden. Am Montag wird es dort wieder auftauchen und neue Wanderer in seinen Bann ziehen. Bis dahin bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als zu warten&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2920707406052067305-249071664755496087?l=ferdolts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ferdolts.blogspot.com/feeds/249071664755496087/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2920707406052067305&amp;postID=249071664755496087' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2920707406052067305/posts/default/249071664755496087'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2920707406052067305/posts/default/249071664755496087'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ferdolts.blogspot.com/2008/09/ich.html' title='In einem Supermarkt  *Satire 1.1*'/><author><name>Ferdolt B. Fuchs</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07808741133946714456</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
